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Die Anregung zur Errichtung eines regionalen Netzwerkes für Zulieferer und Dienstleister der Automobilindustrie unter dem Titel "SESAMES Weser-Ems" entstammt ursprünglich einem "transregionalen Innovationsprojekt" (TRIP) der europäischen Union mit jeweils zwei Partnerregionen aus Deutschland und Italien. Der Hintergrund war der Erfahrungsaustausch zwischen den "strukturschwachen" Regionen Weser-Ems und Apulien einerseits und den traditionell "starken" Automobilregionen Baden-Württemberg und Piemont andererseits.
Insbesondere in Weser-Ems stieß SESAMES auf ein unerwartet hohes Maß an Mitwirkungsbereitschaft seitens der angesprochenen Unternehmen. Dadurch konnte eine umfangreiche Dokumentation zur Lage der regionalen Zulieferindustrie erstellt werden, die letztlich die Basis für eine Fortsetzung von SESAMES auf regionaler Ebene bildete.
SESAMES Weser-Ems will Kooperationen über die Grenzen einzelner Gebietskörperschaften hinweg anregen und fördern und die Unternehmen der Region dabei unterstützen, ihre drängensten Probleme gemeinsam zu lösen.
Ein wichtiger Ansatz ist die Sammlung und Verbreitung relevanter und aktueller Informationen sowie die Förderung des gegenseitigen Kennenlernens als Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Ein weiterer Schwerpunkt wird die Unterstützung bei der Qualifizierung von Mitarbeitern sein. Ein einheitlich hohes Ausbildungsniveau sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen, unabhängig von Branche und Betriebsgröße.
Imagekampagnen wie z.B. gemeinsame Messeauftritte sollen helfen, die gesamte Region Weser-Ems als attraktiven und leistungsfähigen Wirtschaftsstandort auch "nach außen" darzustellen, um dadurch nicht zuletzt auch die Aufmerksamkeit potentieller Kunden und Investoren zu wecken.
Eine ausführliche Broschüre zu den Zielen und Inhalten von SESAMES zum Download finden im Bereich Links/Dokumente.
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